Jutta Miquelino x Meryl Deep Talk

Shownotes

Wenn du mehr über Jutta und ihre Arbeit erfahren möchtest, schau auf ihre Webseite: https://juttamiquelino.com

Ihr Buch "The inner code" findest du unter: https://malia-verlag.com/collections/alle-artikel/products/jutta-miquelino-the-inner-code

Transkript anzeigen

00:00:01: Weil.

00:00:02: ich hab zu Start-Up'ern gesprochen und fünfzig Prozent der Startup'er leiden an Depressionen.

00:00:07: Das glaubt man gar nicht, aber da gibt's ganz knallharte Zahlen zu weil die Gründen mit so einer Energie unsidium träumen und dann werden diese Träume nicht wahr!

00:00:15: Wenn du noch eine kleine Rolle hast wenn du wirklich groß denkst und in den Meetings nicht sagst, nee der hat Unrecht

00:00:22: usw.,

00:00:22: also wenn du diese Reaktion nicht immer gleich loslässt sondern überlegst was triggert dich jetzt gerade?

00:00:28: Und willst du das jetzt einfach nur sagen, um recht zu haben?

00:00:31: Oder ist es nicht fürs große Ganze besser das.

00:00:34: Wenn du diese Ruhe hast und immer wieder entscheidest für's große Ganze würden wir das machen und du so redest ... Dann hören die Leute dich!

00:00:42: Ich hab bei Sony wirklich in Spiegel guckt und gesagt, nee, das nicht mehr genauso wie du.

00:00:47: Das ist ein Moment wo man sagt ich mach dieses Spiel nicht mehr mit und ich habe sehr gerne jahrelang gespielt.

00:01:00: Hi und herzlich willkommen zu einer neuen Folge, Meryl Deep Talk.

00:01:04: Das ist dein Podcast für gute Gespräche mit spannenden Persönlichkeiten!

00:01:09: Wenn du hier schon öfter zugehört hast dann kennst du das bereits.

00:01:12: Lehn dich zurück oder geh spazieren.

00:01:14: lass dich vor allem inspirieren denn mir geht es in meinen Gesprächen vor allem darum herauszufinden wie Menschen mit mutigen Situationen umgehen in denen vielleicht auch Zweifel aufgekommen sind.

00:01:25: was haben sie da gemacht?

00:01:26: Wie sind Sie damit umgegangen die ja alltäglich sind, gemanagt.

00:01:32: Heute bei mir zu Gast.

00:01:34: Eine super spannende Frau, die du vielleicht so erstmal nicht kennst aber du wirst definitiv sagen wow denn wir haben eine krasse Businesswoman bei uns!

00:01:44: Sie kommt nämlich ursprünglich von Procter & Gamble und hat da so schöne Dinge gemacht wie mal eben ein paar Performaken wie beispielsweise Laura Biajotti, Hugo oder Boss Woman einzuführen finde ich ja sehr spannend.

00:01:56: möchte ich mehr darüber erfahren.

00:01:58: Aber das war eigentlich erst der Start der Karriere.

00:02:02: Mit Stork kennen wir alle, lieben wir alle.

00:02:04: Nimm zwei und hast du nicht

00:02:06: gesehen.".

00:02:06: Dort hat sie einfach mal hundert Länder betreut – und zwar Marketingtechnisch!

00:02:13: aufgeht und hörschlägt.

00:02:14: Und dann führt ihr die Weg zu Sony Electronics, egal ob sie jetzt an Playstation denkt, Fernseher, Spiegelreflexkameras.

00:02:21: genau dort war sie unterwegs und nicht nur irgendwo sondern sie war Teil des Executive Teams!

00:02:27: Und diese Frau hat dann entschieden das werfe ich alles über Bord.

00:02:30: Ich mache jetzt mein eigenes Ding und führe ein glückliches Leben.

00:02:33: und heute ist sie selbstständig mit ihrem Mann gemeinsam arbeitet mit Menschen und zwar wieder im Unternehmenskontext und hat darüber hinaus auch ein Buch geschrieben, die in der Code.

00:02:44: darüber sprechen wir heute auch.

00:02:46: Da gibt es ganz viel mitzunehmen!

00:02:48: Wenn du im Business bist hör gut zu.

00:02:50: und wenn du sagst ich bin aber gar nicht so karieristisch unterwegs das macht gar nichts denn hier geht es nach wie vor um Menschen und ihre Wege.

00:02:57: Ganz viel Spaß bei der neuen Folge und ich sage herzlich willkommen Jutta.

00:03:02: Vielen Dank, liebe Meryl!

00:03:03: Das war ja wundervoll.

00:03:05: Findest

00:03:05: du das gut, dich so zu hören mit deinem Weg?

00:03:07: Ja,

00:03:08: das hast du so wunderschön zusammengefasst.

00:03:10: Danke

00:03:11: schön dass du heute da bist Und ich möchte mit dir direkt volle Kanne reinspringen.

00:03:18: Ich hab ja früher auch dieses Karriereleben geführt und ich war immer impressed von diesen Leuten, die sich exekutive Leadership-Team und Kovenant haben.

00:03:26: Du warst da!

00:03:27: Erzähl mal bitte.

00:03:28: wir springen in die erste Station.

00:03:29: Procter & Gamble.

00:03:30: du hast dich vor allem mit Parfums beschäftigt.

00:03:33: Sag mal kurz was war deine Aufgabe?

00:03:35: Was hast du gemacht?

00:03:36: Ja ich habe als Assistentin eingeschangen also wir wurden aufgekauft.

00:03:39: Ich war eigentlich bei Ellen Beatrice Kosmetik und Procton Gamble hat uns gekauft So.

00:03:43: Und ich konnte fließend Englisch, weil ich ein Englis-Studium im Abendstudium gemacht hatte und wurde dann die Chefassistentin von großartigen Managern.

00:03:51: Das war das Tolle!

00:03:52: Die kamen nämlich da rein und sollten den Laden auf Vordermann bringen.

00:03:56: Und so wurde ich Marketing Assistentin sehr schnell und dann haben sie meinen Talent erkannt.

00:04:01: Ich konnte nicht nur fließende Englische sondern eben auch super organisieren und vor allem voll dabei und habe dann MarketingassistentIn Rollen bekommen für dieses Customer Marketing, wie man das nennt.

00:04:15: Also Vertrieb und Marketing zusammenbringen!

00:04:18: Und Customer Marketing, das versteht nicht jede Person die zuhört.

00:04:21: Das bedeutet wirklich das Marketing was man draußen sieht für die Kundinnen und Kunden?

00:04:26: Richtig!

00:04:26: Und dass ist das was zusammenspielt.

00:04:28: Normalerweise sind ja Sales- und Marketing eigentlich getrennt und sind nicht unbedingt die besten Player.

00:04:33: Das sind Stiefgeschwister.

00:04:34: Sales

00:04:34: sind immer die wichtigsten genau und Marketing macht die bunten Sachen und über die Lächel zählt es ja immer.

00:04:39: Ich bin mit den Salesleuten rausgefahren und habe dann wirklich erlebt was sie brauchten.

00:04:43: Dann hab ich eine Zwischenrolle bekommen die extra für mich geschaffen wurde.

00:04:47: Management kamen und wir haben das Customer Marketing Excellence Team gegründet.

00:04:52: Und da habe ich auch angefangen kollektive Intelligenz zu nutzen, was sich heute noch machen also cross funktionale Teams.

00:04:57: Wir haben mit Marketing Vertrieb und Service und im Finanzbereich zusammengesessen wie können wir es optimieren?

00:05:02: Und haben zwanzig Prozent Wachstum rausgeholt bei männlichen Kunden

00:05:05: Also so, wie es eigentlich idealerweise sein sollte.

00:05:08: Dass man Abteilungsübergreif miteinander mal spricht?

00:05:11: Wer braucht denn hier was?

00:05:12: Weil am Schluss wollen alle das Gleiche möglichst erfolgreich sein an Markt!

00:05:17: Genau

00:05:17: da habe ich wirklich gelernt, dass man Zusammenarbeit fördern muss im Unternehmen weil die sich eben alle in ihren Silos verstecken und machen, was sie denken, was gut wäre aber nicht fragen ob es wirklich gut ist.

00:05:28: Das heißt, du hast dich ja da auch wahnsinnig hoch gearbeitet?

00:05:31: Du hast angefangen als Assistenz und bist rausgegangen... Als

00:05:35: Marketingmanagerin!

00:05:36: Ja also richtig richtig toll mit Millionen Verantwortung.

00:05:39: Das war wirklich großartig.

00:05:40: Ich hab viele Marken vertreten und dann eben auch Europa, oder zumindest Dachraum ... Aber wir haben eine europäische Kampagne gemacht für Bosswoman, was unglaublich war.

00:05:50: Ja, das glaub ich!

00:05:51: Ja, schön.

00:05:52: Vielleicht hat manche sogar den Duft gerade in der Nase?

00:05:54: Immer noch,

00:05:55: ne?!

00:05:55: Es gibt

00:05:55: dir so ein paar prähende Düfte... ja total.

00:05:58: Okay aber dann rief irgendwie die Veränderung und der nächste Step und dann bist du zu stark gewechselt.

00:06:04: Richtig aus der Liebe für Berlin.

00:06:06: Also ich wurde ... Ich hab wirklich gekündigt, weil ich mich verliebt hatte und hab gesagt jetzt gehen wir zusammen nach Berlin.

00:06:12: Und das war im Jahr two-thausend zwei direkt als die Türme zusammengestürzt waren in New York und es war Wirtschaftskrise, also ich weiß mal, ja arbeitslos in Berlin?

00:06:19: Ja!

00:06:20: Das stört er aber nicht, da kann man schon Party machen.

00:06:22: Und dann bin ich zu stark genau und hatte da ... Es war eher so Marketing-Support.

00:06:28: also wir haben dafür mitgeholfen dass diese hundert Länder alle Packungen und Produktionsmittel hatten damit sie die Ware auch verkaufen können.

00:06:35: Also brauchst du ein jüdisch-päschachfest von Toffifee Packung oder Du machst die Weihnachtspackung für Kanada mit einem roten Eichhörnchen zum Beispiel.

00:06:45: Meistens

00:06:45: im August, ne?

00:06:46: Genau

00:06:46: in Juli!

00:06:48: Und die Geschichten Also, dass einfach alle Länder das hatten was sie brauchten und jeden Tag war Feiertag.

00:06:54: Irgendwo war immer Feiertags, es war herrlich!

00:06:56: Aber du sag mal ganz kurz Du bist nicht wegen der Liebe zu Berlin nach Berlin?

00:06:59: Du bist wegen der liebe zu einem Mann nach

00:07:01: Berlin?!

00:07:01: Nein also... Der Mann hat auch den habe ich auch geliebt aber er wollte auch nach Berlin.

00:07:06: Das war einfach das Schöne, aber nach Berlin wollte ich mit vierzehn.

00:07:09: Ach cool.

00:07:09: Als ich zum ersten Mal auf dem Kuhdamm war, die ich komme aus Frankfurt und ich war einmal mit der Schule und habe gesagt das ist meine Stadt.

00:07:15: Das hat sich so eine... Das ist so

00:07:16: lustig.

00:07:16: Wirklich!

00:07:17: Es war ganz krass.

00:07:18: Ich hab auch mit Vierzehn angefangen zu sagen, ich gehe nach Berlinabend gegen Satz zu dir, war ich nie da gewesen Und ich hab schon mich in die Stadt verliebt bevor ich da war.

00:07:26: Hab Stadtpläne auswendig gelernt und als ich damit der Schul des Erste mal da war mit Fünfzehntsechzehn hab ich gedacht, es ist ja genauso wie's auswendig gelernt.

00:07:33: Hab ich weiß genau wo die Sachen sind?

00:07:34: Das verbindet uns auf die Liebe zu Berlin!

00:07:37: Meine erste Platte war von David Bowie und wenn du in Frankfurt wohnst dann hält er da nie an.

00:07:41: Da geht immer nur nach Berlin.

00:07:43: Und dann bin ich nach Berlin gezogen.

00:07:45: eine Woche später hat er in der Max-Schmelingheile gespielt.

00:07:47: Ich bin dahin gelaufen und er hat erstes zu erstes gespielt mein absolutes Lieblingslied was er zehn Jahre nicht mehr gespielt hatte und ich wusste ja Gott will das sich hier bilden Ja,

00:08:00: und dann hattest du zurück zu stark noch mal.

00:08:02: Dann hattet so diese große Position.

00:08:04: da ging es auch um richtig viel ne?

00:08:06: Weil ich meine die Verantwortung für Hundert Länder dass sie quasi... Ich fass das mal auf Deutsch zusammen!

00:08:11: Die sollen ausgestattet sein zum richtigen Zeitpunkt mit den richtigen Materialien Und vor allem gibt's hier je nach Kultur usw.

00:08:17: Feiertage also Packungsaktivierungen

00:08:20: würde ihr sagen Genau Du kennst ja alles

00:08:23: Genau und dann braucht ihr natürlich das ganze Equipment verantwortlich, dass das funktioniert global quasi?

00:08:30: Ja aber für die Schokoladenspezialitäten und halt auch nicht eher im strategischen Bereich sondern eher operativ.

00:08:35: Das ist auch wirklich passiert.

00:08:37: Es gab so die Denkmaschine und uns, die das halt wirklich realisiert haben.

00:08:40: Das kennst du ja selber!

00:08:41: Und jetzt die wichtigste Frage Jotja wie viele Kilo hast Du zugenommen in dieser Position?

00:08:47: Zwei in den ersten drei Monaten!

00:08:49: Ist es wirklich so, da soll alle Produkte rum stehen und du kannst den ganzen Tag...

00:08:52: jeden tag frisch gegossene Schokolade Ach cool.

00:08:56: Das war so krass und ich hab manchmal drei oder vier super Dickmann, wenn die frisch vom Band kamen ist die Waffe noch knackig!

00:09:02: Ich musste die essen also das war mir auch egal es waren alle ein bisschen pummelig.

00:09:06: da ja lustig

00:09:09: lustig.

00:09:09: ja die is natürlich mehr Spaß aber ist ja auch spannend zu sehen weil die Produkte ich kenne dass auch die stehen dann eben rum und sie sind halt dann auch immer verfügbar und das ist schon eine Verlockung.

00:09:20: absolut

00:09:20: wenn du abendskalender machst dann musst du alle anderen Produkte auch kaufen.

00:09:24: von wettbewerben Wir haben auch neue Konzepte gemacht, also war ja auch Innovationsabteilung.

00:09:31: Die neuen Sorten und so weiter ausprobiert.

00:09:33: Man muss morgen so neun, fünf neue Sorten testen müssen.

00:09:36: Das war dann schon ... Da musst du uns viel backessen?

00:09:38: Soviel Schokoladen muss geht gar nicht!

00:09:41: Nee, sag mal wir haben bei den Marketingherz und das schlägt natürlich für Marken ist logisch.

00:09:46: Also ich finde, Schrauben zum Beispiel ziemlich unsexy.

00:09:50: aber Parfum vs süßwaren Hersteller Was war für dich der Unterschied?

00:09:56: Du hast genau die Brücke gebracht, denn ich habe immer erst nur für Produkte gearbeitet.

00:10:01: Ich fand perfume toll und deswegen hab' ich auch bei Schokolade ja gesagt.

00:10:05: Richtig wohl habe ich mich da nicht gefühlt!

00:10:09: Richtig wohl hab ich mich aber wieder gefühlt bei Sony interessanterweise, denn da habe ich entschieden es ist mir nicht mehr wichtig was ich für ein Produkt mache.

00:10:15: Es ist mir wichtig für den Menschen, für denen ich arbeite weil ich habe mich bei Storknicht so gut mit meinem Chef damals verstanden und das halblich geändert.

00:10:25: und bei Sony hatte ich dann einen hervorragenden Chef Aber ich hatte eben zehn Jahre Parfum fünf Jahre Schokolade.

00:10:31: Dann nimmt dich ja erst mal überhaupt

00:10:32: keine Ernst.

00:10:34: Nein Warum?

00:10:35: Na ja, weil du keine Ahnung hast von Consumer Electronics und von Fernsehern usw.

00:10:39: Also die ganzen Kerle, die da rumlaufen mit Geiz ist geil!

00:10:42: Und kannst du dir vorstellen... Die haben mich nicht ernst genommen und ich habe...

00:10:45: Das auch ein richtiger Flashback an der Stelle zu sagen, Geiz is geil, das war die

00:10:49: Zeit!

00:10:49: Ja, ja, Mediamarkt und so weiter, den ganzen Flyern zur Geschichten genau.

00:10:53: Aber ich bin dann eingestiegen als Head of Business Intelligence & Strategy.

00:10:57: Ich hab bei Strock sehr viel Digitalisierung gemacht, weil ich vom Proctor kam und wusste wie man digitalisiert oder wie ein modernes Unternehmen läuft.

00:11:04: dort war ja alles ein bisschen mittelständlerisch glücklich und zufrieden, aber eben noch recht analog.

00:11:09: Was

00:11:10: heißt digitalisieren?

00:11:10: nach innen hin?

00:11:11: Ja!

00:11:11: Nach innenhin also genau... Also ein globales Asset Management System dass die alle ihre Bilder von allen Produkten mal runterladen konnten und es ist alle Videos mal in einer Kiste gab.

00:11:20: das habe ich gemacht.

00:11:22: oder so ein Textmanagementsystem dass die ganzen Sprachen die immer auf diesen Zuckerbeutel sind, dass man die nicht jedes Mal von vorne reinbringen muss.

00:11:31: Wenn da irgendeinen Farbstoff geändert wurde, sondern das die so ein Kloster hatten.

00:11:35: Also technische Lösung auch, dass der Einkaufprozesse im SAP liefen und nicht mehr überechseln.

00:11:41: also ich habe sehr viel digitalisiert Und das konnte ich auch gut weil es immer immer cross funktionale Zusammenarbeit geht.

00:11:48: Es ging immer darum sehr viele verschiedene Bereiche dazu zu bringen mit einem Tool zu arbeiten.

00:11:53: Dann war's aber weg vom Produkt quasi Genau,

00:11:56: aber das war ja immer parallel.

00:11:59: Aber das eine führt zum anderen.

00:12:01: Du kannst das Produkt nicht gut machen, wenn die Technologie dich nicht dabei unterstützt?

00:12:05: Ja!

00:12:06: Und man hat auch sehr viel Geld gespart, weil die CDs ... Da hat man damals zu jedem Schweinebauch-Prospekt Drucker gebracht und dann war die falsche da.

00:12:16: Dann haben sie halt das Bild von gestern gedruckt.

00:12:18: Wenn Sie es digital runterladen können, dann ist das immer verfügbar.

00:12:23: Richtig!

00:12:24: Und deswegen habe ich diese Strategyrolle gekriegt für Business Intelligence

00:12:28: bei

00:12:29: Sony und da hatte ich vier Leute ... Das ist ja die Geschichte von meinem ersten Buch The Glass Elevator weil ich nach zwei Jahren eben einhundert hatte und sieben Fachbereiche übernommen hab.

00:12:40: Ich hab's ins Executive Team geschafft, weil vom ersten Tag an, wo ich Sony gesehen hab diesen Glass Elevate gesehen hat, Ja, der fährt vom VIP-Parkgarage direkt in den Executive Floor.

00:12:56: Und ich habe für mich entschieden das möchte ich auch!

00:12:59: Jetzt bist du sehr schnell!

00:13:03: Wir sind gedanklich gesprungen wir sind jetzt bei

00:13:08: Sony Electronics

00:13:11: und dort bist du eingestiegen In ins Unternehmen und dann hast du irgendwann diesen Glas Fahrstuhl entdeckt.

00:13:17: Am ersten Tag!

00:13:18: Ach, da hast du den direkt gesehen?

00:13:19: Wirklich?!

00:13:20: Wo saßen die damals?

00:13:21: Weil ich weiß...

00:13:21: Holt es da mal Platz?

00:13:23: Ja weil jetzt... Ah ja macht sie mit dem Sony Center.

00:13:28: Ja, aber Sony Music sitzt doch jetzt an der Bülow-Straße.

00:13:31: Die sind so ganz neuen ...

00:13:34: Aber Sony sitzt noch am Potsdamerplatz?

00:13:35: Ja,

00:13:36: ein kleines Team sitzt noch da!

00:13:37: Der

00:13:38: Rest ist ja noch

00:13:38: da.

00:13:39: Das sind nicht mehr so viele...

00:13:40: Pass auf, der Fahrstuhl war ein Glasfahrstuhlen.

00:13:43: Der hat dich begeistert und dann hast du eine Erfahrung gebracht.

00:13:47: Executive Parking aus der Tiefgarage direkt nach oben in den Himmel.

00:13:51: Ja, und er hatte

00:13:53: mich so angelächelt!

00:13:54: Also es war einfach so hell du gehörst dir dazu?

00:13:57: Und hast gesagt da will ich auch hin.

00:13:58: Ich möchte auch die Berechtigung haben in der Garage zu parken und nach ganz oben zu fahren.

00:14:05: Ich will damit drin sein.

00:14:06: Also das war einfach...ich möchte mit diesen Menschen zusammenarbeiten.

00:14:10: Der sah einfach toll aus Der sah klug aus.

00:14:13: Es war wirklich alles auf einmal, aber ich habe mich gesehen!

00:14:16: Also es war eher so eine Vision mehr als ich will dahin, weil ich hab das gar nicht so als wollen empfunden sondern ich hab gedacht ah ja wie schön, also ich hab' das als Einleitung empfundet.

00:14:27: Was hat dich in deiner Karriere?

00:14:29: die war ja dann schon fortgeschritten und auch auf einem echt hohen Level.

00:14:32: was hat dich im Kern angetrieben?

00:14:34: Die Zusammenarbeit mit Menschen Also immer dieses Teambilden, das ist einfach meins.

00:14:39: Wirklich mit vielen Leuten bewegen.

00:14:42: und was für Ändern!

00:14:43: Was ist mit Status, Prestige, Machtgeld?

00:14:44: Ja also meistens war es eher der Trigger dass ich gesehen habe wer jetzt auf diesem Niveau ist und wie viel intelligenter sind die, sind alle viel smarter und lösen auch wirklich die Probleme Mhm.

00:14:58: Und wenn ich dann gemerkt hab, nö ... Dann hab ich gesagt, dann kann ich das ja besser?

00:15:03: Also es war eigentlich immer so ein Stufenweises!

00:15:06: Ich wär nicht Assistentin geworden und hab mich da beworben, weil ich so Karrieregal war oder so.

00:15:12: Sondern ich war immer mit meinem Statusco ganz happy.

00:15:14: Hab aber eben gesehen nach einem Jahr konnte ich das Ja.

00:15:18: Und ich will halt immer was Neues machen.

00:15:19: Das mach' ich heute auch.

00:15:21: Also einfach möchte ich jedes Jahr was anderes machen als letztes

00:15:25: Jahr.".

00:15:25: Das ist mir schon mal ganz wichtig und ich möchte verstehen, wie das geht.

00:15:28: Und dann lasse ich wenn ich es raus habe, dann möchte ich aber fürs Neues machen.

00:15:32: Das ist ein ganz spannender Punkt und den muss ich mal ganz kurz an unsere DPs richten.

00:15:36: Ihr seid ja alle DPs, das hab' ich übrigens heute neu erfunden.

00:15:39: Das spielt schon lange in meinem Kopf, aber alle Menschen die den Podcast hören sind automatisch DPs.

00:15:43: Das heißt herzlich willkommen im Kreis der DPs!

00:15:46: Ist dass nicht spannend?

00:15:47: Dass wir ganz oft denken, die Chefs, die Chefinnen, die über uns müssten schlauer sein, müssten mehr können um dann genau zu erfahren, ja aber nee.

00:15:57: also das sind jetzt auch keine Götter und ich kann auch schlaue Ideen haben.

00:16:01: Es ging mir ganz genauso dass man da so ein Vorschusslohbären gibt und die müssten irgendwas Besonderes können ist nicht zwangsläufig so.

00:16:09: Nein!

00:16:10: Und ich habe mich auch eher als sich Assistentin war nicht gekümmert was sie da oben im Executive Team gemacht haben.

00:16:15: Das hat mich nicht interessiert.

00:16:17: Aber als ich in Mittelmanagement war und an die berichtet habe dann hab' ich mir den Trupp schon angeguckt

00:16:22: Und der Aufzug hat

00:16:22: gecatcht.

00:16:23: Dann hab ich gesagt, da gehör' ich hin!

00:16:26: Was verbindest du mit diesem Aufzug?

00:16:28: Der muss ja für irgendetwas stehen.

00:16:30: Visionen, dass sich meine Vision wirklich in Wirklichkeit umwandeln kann.

00:16:34: Dass wenn ich so ein Gefühl habe das wird dann kann ich mich drauf verlassen und es auch ein bisschen loslassen und einfach losliegen nämlich das was ich wirklich kann.

00:16:45: Ja, und das war sehr schön in dieser Männerkonstrukt von SUNY.

00:16:50: Das unglaublich strukturiert logisch und analytisch läuft einfach mal mit Intuition, mit Wärme, mit Menschlichkeit reinzukommen ... Und dann diesen Erfolg zu empfinden.

00:17:01: Das hat mich unglaublich glücklich gemacht!

00:17:05: Das ist spannend.

00:17:06: Und jetzt, wo wir beide raus sind aus dem Job und aus dem Corporate Life... Jetzt kann ich aber die Frage stellen!

00:17:11: Ich habe mich früher immer gefragt wie macht man eigentlich Karriere?

00:17:14: Denn wir sind uns einig denke ich nur fleiß ist es nicht.

00:17:18: Es hat viel mit Sichtbarkeit zu tun mit Netzwerken Mit dieser Politik, die ich irgendwie nie verstanden hab so gefühlt Auch wenn ich ja auch meine Karrieren gemacht habe.

00:17:26: Aber erzähl mir mal bitte und nimm uns mit.

00:17:28: Wie hast du den Sprung ins Executive Team geschafft

00:17:31: mit FiftyLeadership, wo wir gleich draufkommen.

00:17:35: Mit meinem Ziel immer an das große und ganze zu denken wenn ich Entscheidungen treffe also nicht für mich und auch nicht nur mein Team und nicht nur für irgendwie meinen Bereich sondern immer schauen was tut dem Unternehmen wirklich gut?

00:17:49: Was ist jetzt eine sinnvolle Entscheidung?

00:17:52: Und das ist der große Schlüssel.

00:17:54: Auch wenn du noch eine kleine Rolle hast, wenn du wirklich groß denkst und in den Meetings nicht sagst, nee, er hat Unrecht

00:18:02: usw.,

00:18:02: also wenn du diese Reaktion nicht immer gleich loslässt sondern überlegst was triggert dich jetzt gerade?

00:18:08: Und willst du das einfach nur sagen um Recht zu haben?

00:18:11: oder ist es nicht für's Große Ganze besser dass?

00:18:14: Wenn du diese Ruhe hast und immer wieder entscheidest fürs Große Ganzen würden wir das machen und du so redest dann hören die Leute Dich weil sie sagen, hey die denkt ja wirklich weiter.

00:18:25: Also

00:18:26: im Prinzip klassisch gesagt nicht ego getrieben sondern wirklich was wollen wir hier eigentlich und wie können wir alle zusammen da hinkommen?

00:18:32: Okay aber das kann man haben.

00:18:33: das ist eine gute Haltung.

00:18:35: trotz dir musste ich jemanden sehen hören und dann auch noch fördern wollen und sagen die kommt zu uns in den Kreis.

00:18:40: und wen hattest du denn

00:18:41: also dazu?

00:18:42: sprich sowas ganz wichtiges an was viele vergessen.

00:18:45: du musst ja nicht nur den, wenn du ins Executive Team willst.

00:18:50: Nicht nur das Executive-Team kennen ... Die hab ich alle kennengelernt!

00:18:53: Ich hab bei Sony so viel Networking gemacht.

00:18:56: Wenn man gesagt hat, ich war mit jedem beim Mittagessen, der nicht bei drei auf dem Baum war.

00:19:00: Ich hab die alle zum Mittagessler eingeladen, weil mir das bei Sony wirklich zum Verhängnis geworden ist, dass ich mich nicht darum gekümmert

00:19:08: habe.

00:19:09: Bei Stork.

00:19:09: Genau.

00:19:10: Bei Stark hatte ich mich überhaupt nicht darum gekommen, was andere Leute oder höhere Etagen von mir denken.

00:19:16: Und so konnte mein Vorgesetzter erzählen, was er von mir denkt.

00:19:21: Und dann hast du es.

00:19:21: quasi ein super spannender Punkt.

00:19:22: da kann jeder auch etwas mitnehmen?

00:19:24: Super wichtig!

00:19:24: Du hast dich im Prinzip... also das ist ja gar nicht schwierig, du hast dich mit Leuten zum Mittagessen verberichtet Das macht man ja in den klassischen Bürojobs und hast denen einfach das Bild von dir gegeben.

00:19:34: damit wenn andere etwas ansetzen dann entsteht ja ein Miss-Match und dann werden die denken.

00:19:38: also einer von beiden erzählt gerade Quatsch Aber ich kenne sie ja Ich finde sie ja nett.

00:19:44: Sie hat Energy.

00:19:45: Sie ist driven, sie ist dabei, sie hat Werte.

00:19:47: Okay, viel war ... ja guckt das... Jetzt geht der erste O-Ring verloren!

00:19:54: Das hatten wir auch noch nicht.

00:19:55: Ja, das war jetzt so viel.

00:19:58: Wir glimpern hier, also für euch die's nicht gesehen haben weil sie nur zuhören.

00:20:02: Ich glimpe mit meinen.

00:20:03: Heute hab ich mal Clips an ausnahm.

00:20:04: Das weiß man sonst nie.

00:20:06: Ist der

00:20:06: Clip weg?

00:20:07: So!

00:20:08: Da

00:20:08: hängt er wieder.

00:20:09: danke.

00:20:11: Okay Sichtbarkeit, Netzwert und wie war wann kam es dann?

00:20:15: kann man auf dich zu und hat gesagt wir wollen dich da?

00:20:18: oder hast du gesagt Leute... Also du hast natürlich nicht gesagt ich will den Glasaufzug aber hast du sehr geschickt formuliert und gesagt das wäre mein nächster Schritt?

00:20:25: was muss ich tun um mich dahin zu arbeiten?

00:20:27: oder wie kommt?

00:20:27: Also ich wurde schon eingestellt, um die Kultur zu verändern.

00:20:31: Ehrlich gesagt.

00:20:31: Mein Chef, der mich kennengelernt hatte, sagte okay du kommst von Proctor von Storck und ich hör dich reden wir brauchen hier eine Kulturveränderung.

00:20:39: das war für sie das wasserler Dinge dass Sie also ein anderes Führungsniveau bekommen.

00:20:43: also das gehörte zu meiner Rolle.

00:20:45: dann gab es einen großen coach der so im Train the Trainer Ausbildung gemacht hat der uns alle ausbilden sollte dass wir als Führungskräfte diesen Wandel mitgestalten.

00:20:53: Das hieß Master Year on Destiny Training.

00:20:57: Da hab ich mitgemacht und war halt sehr engagiert, weil mich das so im Herzen brürt hat.

00:21:01: Und dann wurde ich ausgewählt einer dieser Coaches zu werden.

00:21:04: Ah!

00:21:05: So, und dadurch habe ich natürlich sehr viele Leute kennengelernt.

00:21:07: Ich hab über fünfzig Mitarbeitende gecoached.

00:21:09: Die haben natürlich auch alle Feedback gegeben.

00:21:12: Und ich hatte einfach ein gutes Standing bei meinem Team, dass ich mich für sie einsetze usw.

00:21:19: Das hat geholfen und ich denke, mitgesprochen hat, mich auf diese Rolle zu setzen die ja ich sage auch immer ein bisschen eine gläserne klippe war.

00:21:28: also es gab jetzt auch nicht mehr so viele Männer die damals diese rolle als operation set haben wollten denn das ging um restrukturierung Es ging darum, dass abgebaut werden musste.

00:21:38: Dass es neue Technologien gab um viele Bereiche wie Finance und Einkauf usw.

00:21:44: zu reduzieren.

00:21:44: Kennst du alles?

00:21:45: Und ich habe mich bewusst entschieden das mache ich weil das andere kann nicht her.

00:21:49: schon

00:21:50: was war die Position davor?

00:21:52: Die war Sales Support Hatties.

00:21:54: Ich habe den Vertrieb unterstützt, da hatte ich so ein fünftienköpfiges Team.

00:21:58: Das Gleiche

00:21:58: im Prinzip wieder du guckst dass die Verkäufer, Verkäuferin draußen ihren Job machen können.

00:22:03: was müssen wir innen liefern?

00:22:04: Genau

00:22:06: und

00:22:06: der nächste das ist nämlich die gläserne klippe.

00:22:08: ja das ist schon krass.

00:22:10: restruck versteht glaube ich auch nicht jeder der zuhört.

00:22:12: restrukturierung bedeutet am ende des tages wenn wir es mal ganz flach sagen Menschen ausrechnen

00:22:17: Köpfe

00:22:17: abbauen Teams verkleinern um strukturieren.

00:22:20: das hat aber in der regel zum ziel weniger Menschen benötigt werden, dadurch wird Geld gespart und die Effizienz gesteigert.

00:22:25: Genau!

00:22:25: So eine undankbare Aufgabe weil du bist die Böse, die jetzt kommt und den Rotstift ansetzt.

00:22:31: und das war aber gleichzeitig die Opportunity.

00:22:34: Ja...und äh..das war meine härteste Prüfung.

00:22:36: ja als ich da die erste Frau in deinen vierzig Jahren Firmengeschichte war.

00:22:40: Das ist ein äußerer Erfolg.

00:22:41: Aber die Prüfungen kam sofort Weil sechs Wochen später kam ein Tsunami.

00:22:45: Warte ganz kurz Du warst, dass es auch spannend

00:22:49: in der Firmengeschichte von Sony Deutschland, die ins Executive-Keam kam.

00:22:53: Das

00:22:53: ist ja ein Scherz!

00:22:54: Nein?

00:22:55: Ja?!

00:22:56: Wow was für eine Errungenschaft!

00:22:58: Ja

00:22:58: das war nicht üblich...

00:23:01: Da hängen heute noch Bilder von dir im Flur.

00:23:03: So

00:23:03: ungefähr, und es hat ... Der Gläserne-Auszug ist ganz mehr Glämer da!

00:23:09: Also das war das ungewöhnlich.

00:23:10: Das haben mir die anderen auch gesagt.

00:23:12: Ich hatte Frauen vor mir sitzen, die gesagt haben ich bin so stolz dass du das geschafft hast.

00:23:16: also das war eine Ehre, das waren Anspruch, das war super Und du bist dann natürlich glücklich.

00:23:22: Du kriegst aber alles mit dem Erfolg mit wie sonst auch Leute, die dich mal grüßen und so weiter brauche ich denen zu erzählen.

00:23:30: Sechs Wochen später kam der Tsunami.

00:23:33: Und dann sollte ich eben danach ... Das war eine Katastrophe für die Japaner und für alle, also es war ja wirklich krass!

00:23:40: Dann hieß es nicht mehr zehn Prozent abbauen sondern vierzig Prozent bis fünfzig

00:23:45: Prozent.

00:23:45: Was hat das mit dem Tsunamis zu tun?

00:23:47: weil der die Produktionsstätten von Sony zerstört hat.

00:23:50: Weil

00:23:50: die stehen alle in

00:23:51: Japan?

00:23:52: Die wichtigsten standen in Japan, ja!

00:23:54: Also für dieses Jahr zumindest waren eben fünfzig Prozent der Materialien einfach nicht mehr verfügbar.

00:24:00: Dann haben wir sie nach Thailand geschafft und dann gab es in Thailand neue Produktionstätte ganz schnell aufgebaut.

00:24:05: Dann gab's ein Flut.

00:24:07: Und ich hab noch die Fotokameras im Wasserschwimmen gesehen.

00:24:11: also wir hatten keine Ware und fast fünfzig Prozent für Europa weniger waren.

00:24:17: Und die Banken waren eh schon hinter uns her, dann hieß es halt ihr müsst jetzt mal radikal

00:24:21: abbauen.".

00:24:21: Das war echt krass!

00:24:23: Weil dann siehst du nur noch Zahlen, Organikramme ... und KPIs, ja wo du hin musst...

00:24:29: Da siehst so keine Menschen mehr?

00:24:30: So, ich hab gesagt, ich sehe die Menschen.

00:24:32: Sag mal ganz gut, Sony hat seinen Hauptsitz in Japan.

00:24:35: Ja.

00:24:36: Operiert auf der ganzen Welt.

00:24:38: Produziert aber größtenteils ursprünglich.

00:24:42: Und wo noch nirgends?

00:24:43: Also durch den Tsunami ausgelöst, sagt man dann jetzt gucken wir auch mal Thailand an und Co.

00:24:48: In

00:24:49: Deutschland hattest du deutsche Teams für die Umsetzung von Key Accounts und Verkauf usw.

00:24:55: Du hattst aber den globalen Blick für Sony weltweit zu gucken, wo können wir abbauen?

00:25:02: Nee, für Deutschland.

00:25:03: Für Deutschland?

00:25:03: Nur

00:25:04: für das deutsche Team.

00:25:05: Das europäische Team musste überall fanden in der Strukturierung statt und ich war verantwortlich für den Operationsbereich.

00:25:13: Wahnsinn!

00:25:14: Ja.

00:25:15: Und wie, okay das ist jetzt natürlich Chance und der Sprung ins Executive Team.

00:25:19: gleichzeitig ist die Aufgabe so undankbar?

00:25:21: Wie hast du noch, wie du dich damals gefühlt

00:25:23: hast?

00:25:23: Ich habe das angenommen.

00:25:24: ich hab gesagt ich mache das anders, ich mach es menschlich.

00:25:27: also ich habe absolut für mich entschieden.

00:25:29: ich sehe die Menschen, ich seh die Würde, ich sehe den Geschichten, ich stehe in Träume, ich gehe einen anderen Weg als Vigivashi, und irgendwie schnell vorbei.

00:25:39: Sondern ich geh da aufrichtig ran ... Und das hat das Team hinter mich gestellt!

00:25:45: Das hat für mich Leadership neu definiert.

00:25:47: Weil ich gesehen hab, dass wenn du Menschlichkeit und Authentizität mit in diese Dramatik reinbringst oder auch in diese Thematik rein brings und kollaborativ so eine Restrukturierung löst, dann machen die Leute den Wandeln mit?

00:26:01: Das ist ja die eigentliche Frage, die damit schwingt.

00:26:04: Entsteht Liedership nicht genau da wo es nämlich hart und eklig wird?

00:26:07: denn in guten Zeiten ist immer leicht wenn ich meine Leute befördern kann wenn ich die fordern und eben fördern kann.

00:26:13: super aber genau dann wenn es um diese unangenehme Entscheidung geht wird sehr schwierig Und man muss auch wissen was man nicht vergessen darf.

00:26:19: du bist ja auch nur Ich sage das mal ganzer Lob.

00:26:24: Es war ja nicht Jutas Entscheidung, ich schmeiß die Leute raus.

00:26:27: Du warst die Abgesandte, die diese Aufgabe betragen bekommen hat.

00:26:31: ist es nicht Jutta, die entschieden hat das.

00:26:32: Nein!

00:26:33: Du

00:26:33: hast jetzt diese Aufgabe?

00:26:34: Ich muss das tun.

00:26:35: du kannst auch nichts für.

00:26:36: würdest du dir das wünschen als Mensch?

00:26:38: Nein natürlich nicht.

00:26:39: Es war kein Managementfehler sagen wir mal so.

00:26:42: Es gab also keine Fluch auf das Management.

00:26:44: Ihr habt alles verkehrt gemacht sondern es waren eine Naturkatastrophe und das hat es auch einfacher gemacht aufgenommen.

00:26:53: als wenn es jetzt irgendwie Management-Fielentscheidungen sind oder was eben sonst noch alles passieren kann.

00:26:59: Wir waren nicht schnell genug, so konnte keiner sagen die Produkte waren ja toll.

00:27:03: Also das war eigentlich schon ... Das stand dahinter.

00:27:06: aber entscheidend für mich war wie gestalt ich diesen Wandel?

00:27:09: Sodass die Leute zum einen die rausgehen aus dem Unternehmen immer noch stolz drauf sind bei soniger Arbeit zu haben und nicht sagen, was ein Laden.

00:27:17: Und dass die bleiben müssen ist für die auch hart weil wenn so viele gehen bleibt viel mehr Arbeit auf viel zu wenigen Leuten hängen.

00:27:25: Wie schaffen es die, dass sie nicht ausbrennen?

00:27:27: Sondern dass sie

00:27:28: gestarrt

00:27:29: werden und das ist für mich der Wandel den wir heute in diesen ganzen Führungsthemen dringend brauchen, dass du authentisch bleibst und einfach sagst was Sache ist und keine Worthöhl sind verwendest sondern Klartext sprichst.

00:27:41: und das kannst du nur wenn du innerlich auch wirklich den Sinn verstanden hast, dahinterstehst und auch das größere Ganze

00:27:49: sitzt.

00:27:49: Ja, natürlich ist es schwierig!

00:27:50: Du musst die Leute rauskriegen und dass denen irgendwie wertschätzend beibringen und die bleiben haben nicht die beste Laune.

00:27:56: Jetzt mal mehr Arbeit

00:27:57: abgesehen.

00:27:57: aber für dich hat sich auch einiges verändert.

00:28:00: Lieblings-Kollegen sind gegangen

00:28:02: usw.

00:28:03: Und nachdem du dann alle restrukturiert hattest, hast du gesagt so jetzt gehe ich oder was?

00:28:09: Wie ist das gekommt?

00:28:10: Dann kommt jetzt das Wichtig, jetzt kommt dir

00:28:12: der große Sprung.

00:28:13: Irgendwann hast du nach dieser Wahnsinnskarriere gesagt, und jetzt ist hier für mich vorbei.

00:28:18: Und das kann ich ja vorwegnehmen?

00:28:20: Du hast gesagt, ich kündige, ich gehe hier raus ... Ich geh auch nicht ins nächste große Unternehmen, sondern du hast dich selbstständig mit deinem Mann zusammen gemacht.

00:28:26: Das ist ein spannender Punkt.

00:28:28: da sind wir uns ähnlich.

00:28:29: Diesen Moment hab' ich auch erlebt, dass es nichts über Nacht kommt.

00:28:33: Nimm mich doch noch mal mit bitte in.

00:28:35: Wie kam's dazu, dass du gesagt hast, ich glaub', hier bin ich

00:28:37: fertig.".

00:28:42: Der wüste.

00:28:43: Ich bin auf Araberferden durch Jordanien geritten.

00:28:46: Wow!

00:28:47: Ja, Petra usw.

00:28:49: Und du reitest da eigentlich den ganzen Tag in der absoluten Stille.

00:28:52: und ich hatte eine wunderbare Partnerin, die war im Museum, war Doktor der Kunstgeschichte und hatte auch ein Pferd ... Und mir ist einfach bewusst geworden, was habe ich in den letzten fünf, zwanzig Jahren gemacht?

00:29:05: Wie sehr bin ich wirklich meinen Leidenschaften gefolgt und was steckt noch alles in mir.

00:29:10: Ist es wirklich nur das Arbeiten oder ist es nicht eigentlich noch mehr?

00:29:14: Und bei mir kam dann der Traum vom Pferd raus interessanterweise.

00:29:19: Dann hab' ich gesagt, dann möchte ich das lernen weil ich wollte einfach nicht ohne auch nicht körperlich irgendwie bewegen zu können, wirklich was anfangen.

00:29:29: Also ich hab mich selbstständig gemacht.

00:29:31: Mein Mann hatte das Unternehmen schon gegründet mit El Sos Santos ist jetzt fünfzehn Jahre alt geworden hat es drei Jahre aufgebaut.

00:29:39: wir arbeiten mit kollektiven Intelligenzdesign also haben einen Kollektiv von Wissenschaftlern und Künstlerinnen und Strategen Und Ich habe aber gesagt ich möchte nur Teilzeit einsteigen am Anfang und eben mir diesen Traum erfüllen was ich fünf jahrelang gemacht habe Und das war auch eine wichtige Reise.

00:29:57: Wie hast du damals ... Was war die Erkenntnis?

00:30:00: Ich hab mich gefragt, was habe ich da eigentlich gemacht in den letzten Jahren und was war die Antwort?

00:30:07: Also, ich hatte da mein Zenit für mich empfunden als, was soll ich denn jetzt noch ... was ich machen wollte, das war wirklich strategisch beraten.

00:30:20: Was ich heute tue!

00:30:21: Also ich habe schon gespürt, ich möchte das, was ich gelernt habe über Leadership, das möchte ich eigentlich weiter verbreiten weil es geht eben dass Menschen mit Freude Wandel gestalten auch wenn's richtig weh tut.

00:30:33: Ich hab meine Empführungskraft dazu gebracht daran zu arbeiten, dass sie ihren eigenen Job aufgeben.

00:30:38: Das haben wir mit entschieden und die haben selber gesagt, ich brauchst du hier nicht mehr.

00:30:41: Aber die nächsten halbe Jahr helfe ich noch mit!

00:30:44: Und dann geh' ich

00:30:44: raus.".

00:30:45: Also das war einfach toll.

00:30:46: Du kannst so offen drüber sprechen wenn du dieses Gespräch führst.

00:30:51: Ich wollte strategische Beraterin werden, ich wollte Unternehmen helfen, Leadership zu machen aber auch für mich was tun endlich mal nach fünf, zwanzig Jahren Vollzeit.

00:30:59: Ja... –Ich hab keine Kinder bekommen.

00:31:01: Ich hatte nie diese Auszeit und deswegen habe ich mir ein Babypferd gekauft ungefähr.

00:31:04: Das waren bisschen meine ...

00:31:08: und der Wunsch auch, aber da steckt ja ein Price Sector hinter.

00:31:13: Also ich spreche jetzt mal in der deutschen Denke.

00:31:15: Du gibst eine riesige Sicherheit auf, du gibst auch ein dickes Gehalt mit auf und du springst erstmal ins Nichts okay?

00:31:22: Du hast einen Mann an der Seite, der dein Partner ist, jetzt auch noch Geschäftspartner.

00:31:25: nichtsdestotrotz!

00:31:26: Ist das Risiko doch

00:31:28: hoch?!

00:31:29: Und die Angst,

00:31:30: wie ging's dir damit?

00:31:31: Panikattacken.

00:31:32: Ja natürlich!

00:31:34: Also ich hatte Angst und ich hab die akzeptiert, weil ich wollte mich das verändern.

00:31:38: Im Nachhinein sagen wir ja immer, da habe ich halt meinen Job gekündigt und bin dann in die Selbstständigkeit gelb.

00:31:42: Nein,

00:31:43: aber der Weg dazwischen ist wichtig.

00:31:46: Es war ein Albtraum

00:31:47: oder was?

00:31:47: Das hat zwischendurch sehr viel Albtraum, weil wir als Angestellte nicht gelernt haben in dieser Unsicherheit uns zu bewegen.

00:31:54: Wir lernen das nicht, wir lernen dass das Geld am Ende des Monats als da ist, ob du krank warst oder nicht und so

00:32:00: weiter.

00:32:00: Egal wie die Performance war ...

00:32:02: Genau!

00:32:03: Wir performen ja gerne aus Natur, ne?

00:32:05: Aber das war nicht mehr da.

00:32:07: Was ich aber verstanden hatte... Ich habe bei Procter gewirkt in einem amerikanischen Konzern.

00:32:12: Ich hab mich im deutschen Mittelstand einsetzen können.

00:32:15: Hab das Team dahinter mitgebracht.

00:32:16: Ich habe das beim japanischen Konzernt wieder gemacht.

00:32:19: Mit völlig andere Branche.

00:32:23: Ich kann was verändern.

00:32:25: Und das hat mich getragen.

00:32:27: Wirklich nur dieser Glaube!

00:32:29: Also ich bin pleite gegangen, ich habe mein Pferd am Ende verkauft weil ich mich auf irgendetwas konzentrieren musste.

00:32:35: also gleichzeitig fährt ausbilden und Arbeit ging auch nicht...

00:32:38: Du bist schon wieder zu schnell.

00:32:39: Ja,

00:32:40: ich bin ja immer gern.

00:32:41: Also ich hab

00:32:42: wirklich

00:32:43: bin untergegangen.

00:32:44: Erinnert dich mal kurz zurück an.

00:32:45: Ich sitze bei Sony und jetzt kommt dieser Gedanke der reift ja in dir und irgendwann sagst du mir ich glaube es ist vorbei Ja.

00:32:52: Was ist dann passiert?

00:32:54: Wie lange hat es gedauert, bis du den Sprung gewagt hast?

00:32:56: Ich war November auf dem Pferd.

00:32:57: Im April hatte ich die Aufhebung unterschrieben

00:33:00: und hast so kurz davor, die Nacht davor... Die zwei Nächte, die dreien nicht mehr.

00:33:03: Oh Gott!

00:33:04: Das will ein Jutter!

00:33:04: Du machst den größten Fehler deines Lebens oder warst da ein Optimismus von wegen?

00:33:09: ne, ich lass mir hier noch bisschen Geld mitgeben.

00:33:10: Ich komme erst mal einen, zwei Jahre lang.

00:33:12: wenn das alles nicht klappt, dann gibt es in Deutschland wir es ja nicht fallen lassen.

00:33:15: Dann gibt es zur Not Absicherung und wenn nicht lasse ich mich wieder anstellen.

00:33:18: Mit der Vita wird das kein Problem sein.

00:33:20: aber wie wars?

00:33:21: Also, es war genauso wie du sagst.

00:33:23: Es war eher auch eine innere Kündigung die erst mal da ist und die spürt plötzlich alle.

00:33:29: So!

00:33:30: Das ist erstmal da.

00:33:31: Wenn das Feuer aus ist sehen dir das die Leute an.

00:33:34: Schönes Bild.

00:33:35: Das kennste

00:33:35: doch auch?

00:33:36: Ja.

00:33:37: Ich habe wirklich das aufgehoben.

00:33:40: Mein damaliger CEO, der mich zu Sony geholt hat, hat auch das Unternehmen verlassen und haben dies mir angeboten So, und dann hatte ich erst mal ein Paket.

00:33:50: Und ich denke, das habe ich dir vorhin schon gesagt nicht fünf Jahre im Voraus!

00:33:54: Weil ich weiß nicht wo ich hier sitze was ich in fünf Jahren mache Ich weiß was ich im nächsten Jahr mach oder in diesem Jahr Nächstes Jahr ist noch nicht mehr so sicher.

00:34:03: Aber ich weiß auch, was ich jetzt mache!

00:34:05: Und das meine ich ... Ich habe mir nicht überlegt, was ist denn in fünf Jahren und wie wird es mit deiner Rente usw.

00:34:11: Zum Glück hab ich irgendwann wieder angefangen darüber nachzudenken, weil ich hab meine Rentenpapiere alles beiseite geschoben.

00:34:17: Ich hab alles on hold gesetzt.

00:34:20: Ich bin wirklich ... Hab mir einen Finanzplan gemacht.

00:34:22: Wie lange hältst du das aus?

00:34:24: Der war irgendwie nach fünf Jahren erfüllt.

00:34:27: Und dann war kein Geld mehr da.

00:34:28: und dann hab ich gesagt, okay.

00:34:29: Dann musst du jetzt neue Entscheidungen

00:34:31: treffen.".

00:34:31: Also so ist das gewesen?

00:34:32: Du bist

00:34:33: mit viel Angst rausgegangen, mit Hoffnung und Optimismus, mit einem starken Drang.

00:34:37: Aber davor war auch schon ... Du sagst es Panikattacken!

00:34:41: Ja ja.

00:34:42: Und dann lernst du... Wie löse ich denn Panikattacken auf?

00:34:47: Und eigentlich passiert auch nicht.

00:34:48: Lernst du auch... Eigentlich kannst

00:34:53: du doch alles

00:34:53: googeln!

00:34:53: Das kann man ja alles googlen, das nehmen wir jetzt mal so nicht im System zu beruhigen.

00:34:58: Ich habe das

00:34:58: gelernt.

00:34:58: Das legen wir mal nicht als Ratschlack

00:35:00: für andere

00:35:01: Google-Doll ein.

00:35:02: Aber der Punkt ist klar.

00:35:04: es war emotional herausfordernd anstrengend.

00:35:09: Aber dann hast du es gemacht.

00:35:10: Dann bist du gesprungen, und das hat aber zum Preis ... Ich wollte den Punkt nicht übergehen, er kam nur sehr schnell.

00:35:15: Du hast dein Pferd aufgegeben?

00:35:16: Ja!

00:35:17: Weil du gesagt hast A, kosten bzw.

00:35:19: B. auch ich kenne die Pferdewelt.

00:35:20: Es kostet unglaublich viel Zeit.

00:35:22: Ja, tausende.

00:35:22: Ja.

00:35:23: Zeit-und Geld, aber Zeit vor allem ja auch

00:35:25: wenn du etwas gründen

00:35:27: willst.

00:35:27: Du weißt wie's ist.

00:35:29: Das war's auch.

00:35:30: Und das hatte ich auch gelebt.

00:35:32: also ich war mit ihm zu einem nach fünf Jahren wirklich auf einem Niveau, dass ich stolz war.

00:35:38: Und der ist in eine Familie gegangen, wo ihn zwei Kinder geritten haben und der Papa und alle.

00:35:43: Da war ich einfach glücklich, er hat ein neues Zuhause gefunden.

00:35:45: Trotzdem

00:35:46: hasen Lebewesen abzugeben?

00:35:47: Es war furchtbar!

00:35:48: Aber es ist nicht wie ein Hund abgeben.

00:35:50: Also das war wirklich schlimm für mich.

00:35:52: Das war auch ein Wendepunkt in meinem Leben.

00:35:55: Ich habe mich aber wieder gefunden weil ich gesagt hab ich gehe zurück zu den Menschen.

00:36:02: Das war gut.

00:36:03: Was hat dir ... Und wir gehen gleich in die Zukunft, weil mich das ganz stark interessiert was mit dem fünf D-Modell ist und auch was in deinem Buch drin steht.

00:36:11: aber sag mir noch mal kurz Was hat dir den Mut gegeben, es durchzuziehen?

00:36:15: Du hättest ja jederzeit bis zum letzten Tag zurückziehen können und sagen, ah, nee.

00:36:19: Das mach ich doch nicht!

00:36:20: Ich schlass das mit der Aufhebung, ich bleib

00:36:22: hier.

00:36:22: Also, dass zurückziehen, das wollte ich nicht.

00:36:24: Äh ... Ich hatte zu viel erreicht in zu kurzer Zeit bei Sony als das ich jetzt gesagt habe, wenn ich das jetzt nicht wage, wovon ich träume... Dann geb ich das jetzt nicht auf.

00:36:36: Mir war klar, ich will dieses Leben.

00:36:39: Ich möchte Teilzeit arbeiten und einen Pferd großziehen ... Das war so in mir drin!

00:36:44: Das war genauso wie vorhin diesen Aufzug gesehen habe.

00:36:47: Ich bin sehr stark innerlich geführt.

00:36:49: Mhm.

00:36:51: Ich glaube dir geht's genau so.

00:36:52: Der Mut ist ja du hast dich gesehen?

00:36:55: Du hast dich sehen wer du sein

00:36:56: willst?!

00:36:58: Und dann machst du das.

00:37:00: Genau so ging's mir auch, ich hab gesehen wer ich bin aber es tut weh!

00:37:03: Es ist ja nicht so dass alles irgendwie so schön aussieht sondern es ist ja total anstrengend und am anstregenden... ist es in der Mitte.

00:37:10: Am Anfang hast du diesen Traum

00:37:12: und irgendwann kannst

00:37:14: du's, aber dazwischen ... Das ist ganz viel Zeit, indem du jeden Morgen wieder aufstehst und sagst ich mach das!

00:37:21: Ich gehe jetzt den nächsten Schritt.

00:37:22: Ich streng mich jetzt an, ich lerne noch mehr dazu.

00:37:25: Ich bin bereit, du lernst dich zu fokussieren, du landest nicht zu konzentrieren.

00:37:29: Das lerns so alles wenn du dich auf dich selbst vertrauen willst weil du einfach aufwachst und sagts ja Noch mal einen Tag, ich versuch's wieder.

00:37:36: Es kommt leider niemand mit dem Schild und sagt jetzt hast du es übrigens geschafft?

00:37:39: Nein, keine!

00:37:40: Dann halte ich

00:37:41: alle für verrückt.

00:37:43: Alle halten dich für verrückt.

00:37:46: Warum gibst du deine Karriere

00:37:47: auf?

00:37:48: Mein Gott, du kannst doch so viel Geld verdienen.

00:37:50: Und mein Gott, ihr kriegst noch so viel angeboten!

00:37:53: Warum sagst du dann nein und so weiter?

00:37:55: Stimmt

00:37:55: ja auch wenn es dir nur ums Geld gegangen wäre, hätte ich ja bleiben können oder noch weiter höher und woanders hin.

00:37:59: Ja

00:38:00: die haben mir sofort bei Samsung ein Job angebotten.

00:38:02: Ist aber nicht der Kernantrieb gewesen.

00:38:05: Nein,

00:38:06: okay.

00:38:07: Dann hast du die coole Idee gehabt einen Buch zu schreiben.

00:38:09: Du hast das erst auf Englisch geschrieben Aber jetzt gibt es das auch auf Deutsch Mit dem englischen Titel.

00:38:15: Ja!

00:38:15: Die inner Code.

00:38:16: Erzähl mal, weil ich glaube das nimmt auch sehr viel von dem auf wie ihr arbeitet dein Mann und du oder ihr als Komponier.

00:38:22: ne?

00:38:23: Es gibt... Und das nehmen wir vielleicht noch vorweg.

00:38:24: es gibt deinen Ansatz mit fünf D. Ja, es gibt...

00:38:27: Was ist

00:38:28: denn Fünfte?

00:38:29: Ich kenne drei D-Kinos oder vier D- Kinos.

00:38:30: Genau!

00:38:30: Was ist jetzt die fünfte Dimension?

00:38:34: In der dritten Dimension bewegen wir uns alles unsere materielle Welt in der wir uns gut auskennen.

00:38:39: Wir haben auch alle Verstanden dass wir einen Körper haben das wir ein Verstand haben und dass wir Emotionen haben und da hört's bei den meisten auf.

00:38:45: Und in der fünften Dimension geht es um das energetische.

00:38:49: Also es geht nicht darum was zu vergessen.

00:38:51: also wir haben unseren Körper wir sind in der Materie Und wir müssen diese alle führen können, wenn wir Wandel gestalten wollen.

00:39:02: Was wir aber auch brauchen ist Energie das Verständnis von Energie und die fünfte Ebene ist halt für mich die spirituelle Ebene.

00:39:08: Das ist der Sinn.

00:39:09: also Erfolg ohne Sinn macht leer

00:39:13: Macht keinen Sinn.

00:39:14: Können wir sagen wie es ist?

00:39:15: Wir haben

00:39:16: alle beide festgestellt Ganz normal so.

00:39:21: Jetzt fangen Unternehmen an, sich ein Unternehmenssinn und Purpose zu machen, aber den Purpose musst du in dir finden!

00:39:27: Den können wir jetzt auch nicht in einem innerwitzigen Marketing-Session kurz mal kreativ zusammenstellen, sondern der muss ja wirklich aus dem Inneren kommen?

00:39:33: Der

00:39:34: muss aus dem Innenen kommen, den kannst du aber auch mit dem Unternehmen gestalten.

00:39:39: Das ist mein Ansatz also fünf D heißt dass du Fünf Dimension des Bewusstseins dir klar machst, dass du eine körperliche, eine mentale, eine kapelische, eine mentale, eine emotionale, einer energetischen und eine spirituelle Bewusstseins eben hast.

00:39:56: Aha, ich kann bei allem folgen.

00:39:58: Wo ich hängen würde wäre jetzt was ist der Unterschied zwischen energetisch und spirituell?

00:40:02: Das würde ich glaube ich uns viele andere auch in einen Top werfen!

00:40:05: Richtig

00:40:05: also das energetische es ist deine Energie in Motion.

00:40:08: das heißt dass du mit deinen Emotionen anstellst kann dir sehr viel Kraft und Energie geben und es kann dir ja Energie rauben.

00:40:16: Du hast so eine Emotionsspirale in dir und Frustrationen usw.

00:40:20: Und Depression ziehen dich nach unten.

00:40:22: dann hast du keine Kraft mehr.

00:40:24: Wie wirst du zum Alchemist eines Lebens, dass du lernst?

00:40:27: Wenn ich eine negative Reaktion in meinem Körper habe.

00:40:30: Ist das eigentlich nur ein Signal auf etwas, was ich verändern kann und ... Du sagst Wut dazu!

00:40:38: Ja, wenn du also aus dieser Angst die Wut machst, dann kriegst du wieder Energie daraus aus.

00:40:44: Nee, ich nehm diese Wut und mach daraus etwas Positives.

00:40:47: Dann bist du ein Alchemister.

00:40:49: Der Unterschied zur Spiritualität ist, dass die Spiritualität unser großes Ganzes ist.

00:40:55: Wir sind alle in diesem Universum unterwegs.

00:40:58: Wir haben ein Universum, das besteht aus Materie, Energie, Licht und Klang.

00:41:03: Und wir bewegen uns immer mehr in das Bewusstsein, hey, wir sind auch Lichtwesen!

00:41:07: Hey, wir waren klangwesen, sensibel, feinstofflich... Das ist das Spirituelle, dass wir alle miteinander verbunden sind.

00:41:14: Ich sage mal ... Was ja auch wissenschaftlich

00:41:16: so ist.

00:41:16: Bin ich dabei?

00:41:17: Das heißt eine Ebene, ein D ist energetisch, ist Ich und spirituell ist wir

00:41:22: oder alles?

00:41:22: Richtig!

00:41:23: Das große Ganze genau.

00:41:24: So, wenn es darum geht dass du eben Spiritualität und Business verbindest was sehr ungewöhnliches aber das war halt für mich nicht mehr der Zweifel sondern das bin ich.

00:41:35: Ich bin Business und Spiritualität, ich bin die Seele im Konzern Und ich verbinde eben auch Leistungen mit Liebe.

00:41:43: Das schließt sich nicht aus.

00:41:44: Das kann man zusammenbringen und das ist für mich dieser Five-D-Gedanke,

00:41:48: d.h.,

00:41:48: wenn du an dir selbst arbeitest dann wirst du eigentlich die Führungskraft, die Teams beeinflussen kann und die eine Organisation verändern kann.

00:41:55: Ich bin voll dabei.

00:41:56: Es beginnt ja immer bei uns selbst, so wie ich mich führe.

00:41:59: So werde ich auch wahrscheinlich andere führen und wenn ich mich selbst schon nicht gut behandle oder nicht gut mit mir umgehe oder gar nicht richtig führe ... Ja, wie soll ich denn dann?

00:42:08: Du beeinflusst deine Community hier ganz positiv und hilfst den!

00:42:12: Das ist dein Team.

00:42:14: Ja, total das ist sehr cool.

00:42:16: Das heißt, dein Mann und du ihr habt jetzt eine Kompanie und ihr geht jetzt raus zu unternehmen und beratet in Richtung Change, Transformation, Veränderung, Purpose.

00:42:27: Wer sind wir eigentlich?

00:42:29: Wann rufe ich euch an und wann komme ich zu dir?

00:42:31: Also wir sind diejenigen, die du anrufst wenn du möchtest das in deinem Unternehmen eine Strategie wirklich realisiert wird.

00:42:39: Also Strategie ist nicht nur Powerpointfolio.

00:42:42: Schön auf dem Papier!

00:42:43: Ja

00:42:43: genau sondern sie isst wirklich den Menschen die Angst zu nehmen vor dem Mandel denn die Menschen sind ja nicht dumm.

00:42:51: Also die haben ja nicht Angst, weil sie irgendwie nicht anders neu glauben.

00:42:55: Sie finden die Strategie gut!

00:42:57: Aber sie sind ängstlich...

00:42:59: Das ist ein veränderungsprozess.

00:43:01: ...weil die Sicherheit einfach in ihrer Komfortzone ist und das ist der Punkt.

00:43:06: Und wir sind wirklich dafür da, dass wir Strategien in die Realität umwandeln.

00:43:12: Wir machen digitale Transformation und kulturellen Wandel gemeinsam.

00:43:17: Das ist eigentlich das, was wir erreichen.

00:43:19: Und wir schaffen es durch Menschen, weil Menschen inspirieren Menschen.

00:43:23: Wir haben also ein Kollektiv und holen das Wissen, dass der Kunde noch nicht hat um seine blinden Flecken zu erkennen.

00:43:30: Das holen wir mit externen Spezialisten in das Team.

00:43:34: Da arbeitet ihr grundsätzlich nach dem Ansatz mit den fünf Ebenen?

00:43:39: Ja, wir nennen das auch ein Trinity-Konzept.

00:43:41: Das wird jetzt zu weit führen aber wir arbeiten in einem dreistufigen Prozess, dass wir erst einmal inspirieren und neue Ideen... Immer wichtig.

00:43:49: erstmal so inspirieren!

00:43:50: Ein bisschen Impact reinbringen.

00:43:53: Dann geht es zu Empowern.

00:43:54: Das ist die Leute die Kapazitäten und das Wissen bekommen was sie brauchen um den Wandel zu machen, dass sie sich stark fühlen.

00:44:00: und das verankern ist mein Fünf D-Couching.

00:44:03: Und das ist natürlich ein super starken Proof.

00:44:05: Weil ich könnte mir vorstellen, dass da so mancher Geschäftsmann oder Unternehmer schon sagt, ihr habt ja eine Rad ab!

00:44:10: Was is hier mit Spiritualität?

00:44:12: Seh' ich ja auch gar nicht so... Aber du kommst ja aus dieser klassischen, krassen Businesswelt und ich finde dich fantastisch, das zu verbinden und zu sagen lass uns mal gucken, da geht mehr schön!

00:44:22: Ja

00:44:23: also ich coach gerade einen Team die sind für achttausend Mitarbeiter verantwortlich und das ist mein Traum, also dass sich einfach Menschen helfen kann, zu mehr Motivation oder nicht treiben können, sondern wirklich inspirieren können.

00:44:38: Man kann die Leute nicht zu irgendwas zwingen.

00:44:40: Nein, nein!

00:44:40: Man kann sie nur von innen heraus motivieren.

00:44:43: Ja voll.

00:44:44: Was hast du in deinem Buch darüber festgehalten?

00:44:46: Also in dem Buch geht es vor allem darum dass jedes...

00:44:49: Zeig mal bitte.

00:44:50: Bitteschön.

00:44:51: Du

00:44:52: erzählst mir und ich halte das auch eben

00:44:54: ... Der Inner Code ist ein Kompass.

00:44:56: Ihr Lieben wenn ihr zuschaut Dann guckt mal kurz im Malierverlag erschienen, die in der Code.

00:45:02: So, schuldigung jetzt du wieder?

00:45:03: Ja genau mit einem Vorwort von Laura Marlina Seiler.

00:45:06: also es ist ein Kompass der dich zurück zu dir führt, der auch das Team zurück zur Gemeinschaft bringt und die Organisation zurück zum Ganzen.

00:45:16: Das heißt den Wandel von innen heraus zu gestalten.

00:45:20: Jede Form von Wandel ist also ein Buch, das über Prinzipien spricht,

00:45:24: d.h.,

00:45:25: wie beginnst du bei dir selber an?

00:45:27: Wie verbindest Du Deine Werte mit den Werten des Unternehmens so dass Du einen Sinn in Deiner Arbeit siehst und Deiner Rolle in Deine Aufgabe.

00:45:34: Solche Sachen habe ich mit drin!

00:45:36: Und wie inspirierst Du dann Dein Team wenn Du Dich gefunden hast in Deiler Rolle und wirklich weißt Das will ich erreichen, das will Ich bewegen, wie bleibst Du authentisch und wie zündest Du Deinen Team zu diesem Wandlern.

00:45:48: Wenn ich jetzt hier zuhöre und sage, hab mit dieser klassischen Business-Welt gar nichts zu tun.

00:45:52: Ich bin vielleicht noch am Studieren oder einfach so ... Ich bin Kellnerin.

00:45:57: Es gibt hier irgendwie.

00:45:58: wir sind ein Team aber wir verstehen uns.

00:46:00: da gibt's auch gar nix zu tun.

00:46:01: ist dieses Buch für meine persönliche Weiterentwicklung?

00:46:04: Absolut!

00:46:04: Also ich habe zwanzigjährige Leserinnen die einen Podcast starten möchten weil es sie so bewegt hat.

00:46:10: Die war auf einer Keynote von mir Und sie hat so geheult gesagt Jutta ich möchte nur so führen und fünfzig Prozent der Start-uper leiden an Depressionen.

00:46:21: Das glaubt man gar nicht, aber da gibt's ganz knallharte Zahlen zu, weil die Gründen mit so einer Energie sind, sie träumen und dann werden diese Träume nicht wahr?

00:46:29: Ja.

00:46:29: So!

00:46:30: Und wenn Sie das machen für ein Unternehmen von dem Sie nur Profit wollen ... Dann brennen Sie aus!

00:46:35: Sie müssen sich klarmachen ist das was ich da auf die Welt bringen will wirklich etwas wofür ich stehen will.

00:46:42: Ja.

00:46:44: Er schöpft es sie nicht.

00:46:45: Dann kommt immer eine Idee, weil Sie dann im Einklang sind ... Voll

00:46:49: bei dir!

00:46:49: Mit dem Körper, mit dem Geist und der Seele.

00:46:52: Wenn du deine Intuition schulst wie ein Muskel, den Mutmuskel, dann begegnen die auch die richtigen Menschen.

00:46:59: Und du kriegst eben die richten Kontakte so dass du deine Wertschöpfung wirklich verbreiten kannst?

00:47:07: Ja.

00:47:07: Und dann wird das leicht.

00:47:10: Und so sollte Wirtschaft funktionieren.

00:47:11: Ja,

00:47:13: bin ich sehr bei dir, resoniere ich total mit.

00:47:15: Das ist für mich ganz klar.

00:47:18: also wenn du etwas nur startest um schnell Geld zu machen oder vielleicht auch schnell viel Geld und dann wieder gar nichts Das ist der einzige Antrieb, dann wirst du nicht weit kommen.

00:47:28: Weil der begegnet so viele Höhen aber auch Tiefen im Unternehmertum und du brauchst dann irgendwas wo du sagst es lohnt sich dafür wenn das nur Geld ist dass dafür lohnt es sich eigentlich nicht denn da für dein Leben drauf ist das.

00:47:37: Aber die Zahl erschreckt mich trotzdem zu sagen so viele Start-up rutschen in etwas Depressives, energieloses wie auch immer.

00:47:47: Ganz

00:47:47: schlimm!

00:47:49: Und Präsenz ist die neue Leadershipkompetenz.

00:47:52: Präsens heißt du bleibst bei dir.

00:47:55: Du erkennst hey mir geht's grad schlecht.

00:47:57: also muss ich mich jetzt erstmal um mich kümmern.

00:47:59: und ich muss mich hinterfragen der Mut is nicht der Schritt nach vorne gehen.

00:48:03: Der Mut es ja nach innen zu gehen und sich wirklich zu fragen verlasse ich mich gerade oder bin ich noch bei mir?

00:48:11: Und das kostet mich auch immer den größten Mut, nämlich wirklich mir zuzutrauen.

00:48:17: Das sind deine Träume?

00:48:18: Okay!

00:48:19: Wie kann ich die denn jetzt

00:48:21: erreichen?".

00:48:22: Und es ist ja nicht ganz einfach immer bei sich zu bleiben in dieser lauten Welt wo alle von uns was wollen und auch immer zu spüren, was will ich eigentlich?

00:48:30: gerade da kommen wir so viele Störfaktoren rein.

00:48:32: also du sagst is leicht aber es ist nicht immer leicht diese Aufgabe.

00:48:35: Ja und findest du dass mut laut ist oder ist mutlich eher Wahrhaftigkeit?

00:48:39: Ich glaube Mut hat ganz viele Gesichter

00:48:41: Ja, oder so.

00:48:44: Das stimmt

00:48:46: ja.

00:48:48: Du bist diesen Weg gegangen?

00:48:50: Jetzt hast du schon vorhin durchlauten lassen ... Wir machen das schon seit fünfzehn Jahren.

00:48:55: Das heißt im Prinzip könnte man jetzt von außen Haken dran machen und sagen, dass hat funktioniert, das hat geklappt.

00:48:59: Die meisten Start-ups schaffen es nicht.

00:49:00: die ersten fünf Jahre sagt man dann sind viele wieder weg vom

00:49:03: Markt.

00:49:03: Sehen ist schon hart einzuziehen!

00:49:05: Genau Und fünfzehn ist irgendwie so Haken dran, das hat funktioniert.

00:49:08: So gab es trotzdem in der Zwischenzeit auch Zweifel zu sagen Uwe, dass alles so richtig was wir da gemacht haben?

00:49:16: Ja also Zweifels mein täglicher Begleiter.

00:49:20: Also erst mal haben wir das Unternehmen vollkommen transformiert!

00:49:22: Wir haben als Kreativagentur angefangen.

00:49:25: Ricardo war ja lange bei Coca Cola Ja, der war ja marketingisch.

00:49:33: Er war eigentlich Head of Creative Design für Deutschland und dann später für Europa und wir haben wirklich als Kreativ und mit Kuka-Robotern gearbeitet, neuster Technologie.

00:49:47: Als ich dazukam, hab ich gesagt, nein, ich will Transformation!

00:49:50: Da haben wir uns dann wirklich gewandelt.

00:49:53: Es sind unendliche Zweifel ... Wir standen vor ... Also, wir hatten einen Insolvenzberater da.

00:49:59: Wir haben die Kurve wieder gekriegt.

00:50:01: Ich bin wieder rausgekommen.

00:50:02: Aber so weit wart ihr schon?

00:50:02: Wir haben

00:50:04: alles

00:50:05: was dazu gehört.

00:50:06: Ja aber den musst du auch anrufen Um den mal zu fragen, was macht man denn da eigentlich?

00:50:11: Wie geht ein Insolvenz

00:50:12: eigentlich?

00:50:13: Und der hat auch gesagt so ihr Leute für's Hobby braucht ihr das jetzt nicht machen.

00:50:16: Wenn er euch seit drei Monaten kein Gehalt mehr auszahlt oder seit vier Monaten und die nächsten drei Monate kommt auch keins dann hört doch mal bitte auf damit wir sind da!

00:50:23: So

00:50:24: und dann habe ich wieder mir einen Job gesucht und bin als Geschäftsführerin wieder eingestiegen Ja hab' ich alles gemacht Das machst du um...

00:50:31: Da begegnet einem so viel auf diesen Weg und es sieht nach außen immer alles lustig

00:50:36: aus.

00:50:36: Die ist immer so entspannt, die hat so eine tolle Energie.

00:50:40: Ach Mensch!

00:50:41: Das ist nicht

00:50:41: lustig alles.

00:50:42: Ich bleibe einfach bei mir.

00:50:43: Wenn das jetzt so nicht weitergeht dann hat das Universum mehr für mich einen Auftrag, dann lerne und ich...das war das Beste was mir passieren konnte weil ich habe bei einem Gründer gelernt der sein Unternehmen von Null auf weiß ich nicht ...zweihundert Millionen hochgezogen hat in dreißig Jahren.

00:50:57: Da lernste was.

00:50:58: da lernst du mal Unternehmertum?

00:51:00: Das kannte ich ja nicht, kam hier nur aus dem Konzern.

00:51:03: dann lernst du nicht, wie ein Unternehmer denkt.

00:51:05: Wie der handelt?

00:51:05: Wie er reagiert ... Für mich war das die beste Schule!

00:51:09: Die Konzernmenschen sind selten Unternehmer.

00:51:11: Wenn später in den Geschäftsrunden eine Art Unternehmer sein müssen, aber auch mit abgemindertem

00:51:15: Risiko.

00:51:16: Sagen

00:51:16: wir mal, wenn Du heute zweifelst und Du hast gerade gelacht und sagst, Zweifel sind mein Begleiter, ja, wir alle zweifeln immer wieder oder häufiger je nach Lebensphase grade.

00:51:25: Was machst Du denn, wenn Zwei-fel kommt?

00:51:26: ganz konkret was ich mir vielleicht auch mitnehmen kann als zuhörender Zuschauer Wie komm ich denn dann wieder zu mir, wenn Zweifel laut werden?

00:51:35: Was kann ich

00:51:35: tun?".

00:51:35: Also die Ärzte nehmen.

00:51:36: Ich nehme meine Zweifels sehr ernst.

00:51:38: Ich höre genau hin was zweifelt dein jetzt.

00:51:41: Was ist das wieder für eine Schwelle?

00:51:42: Es ist ja eigentlich immer ne Schwelle.

00:51:43: also du willst ja dies und dann kommt.

00:51:45: aber oh nee das kannst du nicht!

00:51:47: Und ich integriere dass...also wenn ich mich vor etwas fürchte, dann akzeptiere ich das und höre da rein was für eine Botschafter drin ist.

00:51:55: Ich versuch das jetzt mal bewusst dazu machen.

00:51:58: Ich soll ... möchte einen Podcast gründen.

00:52:00: Also fang ich an, mit Menschen zu sprechen, die einen Podcast haben und hinterfragt dir, wie hast du das gemacht?

00:52:05: Wie hast du begonnen

00:52:06: usw.?

00:52:07: Habe ich irgendwie den Mut, das so zu machen wie du oder so?

00:52:10: auf gar keinen Fall!

00:52:11: Das ist hier so professionell und großartig.

00:52:14: Aber mit der Zeit, wenn ich ein paar Leute getroffen habe, dann wird es selbstverständlicher.

00:52:20: Und ich begebe mich immer in meine Angst.

00:52:23: Mein Zweifel ist die Einladung was zu lernen Jedes Mal.

00:52:28: Und das ist auch gleichzeitig Teil der Lösung, höre ich gerade?

00:52:30: Ja!

00:52:31: Dann gehe ich zu Menschen die dort sind wo ich hin möchte,

00:52:33: hole

00:52:34: mir Wissen, wissensorg für Beruhigung und dann kann ich abwägen.

00:52:37: Ist nicht mehr das wert?

00:52:38: Genau.

00:52:39: Was ist das für ein Aufwand

00:52:40: usw.?

00:52:42: Also als ich keinen Buch hatte, habe ich mir Autorinnen als Freundin.

00:52:46: Ich hab die angeschrieben.

00:52:47: Können wir direkt umdrehen?

00:52:47: Ja!

00:52:48: Ich denke auch, ja im Buch könntest du auch mal schon denken, oh Gott wie soll ich denn dann ein Buch?

00:52:51: Ich weiß gar nicht, wie man das... also mir ist schon klar Wörterkument öffnet aber

00:52:55: es

00:52:55: braucht ein bisschen mehr.

00:52:56: Es braucht Verlag

00:52:57: und zehn Jahre gebraucht, sag' ich dir.

00:52:59: Da will ich genau wieder das Ding, oh, Gott einen Buch, wie sollen das

00:53:02: gehen?!

00:53:04: Gibt dir gerne ein paar Tipps, weil es ist eine Reise.

00:53:06: Und ich hatte zehn Jahre in mir und hab dann Laura Seiler gehört.

00:53:11: Und die hat einen Vortrag gehalten über wie das Buch ihr Leben verändert

00:53:15: hat?

00:53:15: Ja!

00:53:16: Ich saß im Publikum und habe gedacht, oh Gott ... Es muss raus, es muss jetzt raus.

00:53:21: Ich wusste aber nicht, wie... Ich hatte schon versucht, es alleine zu schreiben.

00:53:25: Und kann aber nichts alleine machen.

00:53:27: Ich brauche immer ein Team, weil seit ich achtzehn bin im Konzern gearbeitet habe.

00:53:31: Und dann bin ich nach Dubai eingeladen worden zu einem anderen Event.

00:53:36: Da steht eine Frau, hält so ein Buch hoch und guckt mich an und sagt ... Ist ein Buch in dir?

00:53:43: Ich so ja!

00:53:44: Und sagt sie du musst da anrufen, ich sehe, du kannst ganz viele Menschen inspirieren.

00:53:49: Ich so okay, dann rufe ich da jetzt an.

00:53:52: Spannend, ja.

00:53:54: Das Haus meiner Mutter verkauft, die hab ich nach Berlin geholt.

00:53:57: Die wohnt jetzt in der Residenz Riviera und hat ein bisschen Geld.

00:54:01: Und dann hab' ich mit denen telefoniert und zwar einen Verlag in Dubai!

00:54:04: Ich mein', was mach ich mit dem Verlag?

00:54:06: Crazy!

00:54:06: Und ich habe gesagt okay, ich mache das und hab da investiert, dass die mich da durchcoachen.

00:54:11: Wir haben gesagt wir haben ein System entwickelt wie du zum Sortlieder wirst und wie du ein gut strukturiertes Buch auf den Markt bringen kannst.

00:54:17: Ja.

00:54:18: Dann hab ich das selbst rausgebracht.

00:54:20: Einen Tag später war ich auf einem Panel eingeladen Und sitzt neben der CEO von Laura Seiler.

00:54:26: Und dreht einfach nur und am Ende sagt sie, wollen wir dein Buch nicht auf Deutsch rausbringen?

00:54:31: Und weißt du was da jetzt gerade in der Zwischentone war, den ich sehr spannend fand ... Das denkt man nämlich immer nicht aber das ist auch ein Investmentenbuch!

00:54:39: Man muss investieren im Wissenserwerb von Leuten die dir helfen

00:54:42: usw.,

00:54:43: das ist eben nicht ich setze mich mal hin sondern es geht immer auch darum.

00:54:46: bin ich bereit in mich selbst und in meinen Fortschritt zu investieren um einen Schritt weiterzukommen.

00:54:51: Und das Universum schiebt

00:54:52: mit?!

00:54:53: Ja.

00:54:53: Also bei mir hat es mitgeschoben, weil das ist da wieder bei meiner Inspiration gelandet die dann was vorwortschreibt wo ich dachte dass gibt's doch alles gar nicht.

00:55:01: aber dann ja danke und weitergehen.

00:55:05: Ach das ist inspirierend!

00:55:07: Das möchte ich mal an der Stelle so sagen.

00:55:09: Super inspiriernd.

00:55:10: sag mal wenn du heute an deine Berufsanfänger Jutta denkst an wie dies als Assistentin gestartet ist oder vielleicht sogar noch einen Schritt davor bevor sie das Berufsleben einsteigt Was würdest du dir aus deiner heutigen Sicht mit deinem Wissen und deiner Erfahrung empfehlen?

00:55:26: Ja, das was sie tut wirklich zu leben.

00:55:29: Ich weiß dass ich als Assistentin gedacht habe wow!

00:55:33: Ich könnte mein ganzes Leben Assistent in sein.

00:55:35: Das weiß ich noch ganz genau weil ich hatte tolle Leute um mich rum Und ich hab das gern gemacht

00:55:41: weil du auch eine Geberin bist.

00:55:42: Ja, also ich fand das toll!

00:55:45: Ich hatte überhaupt keine Exekutive-Abbitionen.

00:55:48: Das sag' ich ja, das hatt' dich nicht.

00:55:49: Das brauchte ich auch nicht zu dem Zeitpunkt.

00:55:52: Ich hab das was ich tat sehr gerne getan und dann kriegst Du mehr Aufgaben Und dann lernst du, dass du das irgendwie machen kannst.

00:56:00: Und wir Frauen werden ja leider ein bisschen anders in der Karriere befördert.

00:56:04: Wir machen es immer erst und kriegen die Beförderung.

00:56:07: Genau!

00:56:08: Aber so war mein ganzes Leben.

00:56:09: Also ich hab mich immer gekümmert.

00:56:11: Dann habe ich halt die Beforderungen angeboten bekommen.

00:56:15: Ich hatte sie bei Sony definitiv im Herzen aber ich wollte noch nicht mal diese Stelle.

00:56:20: Ich wollte eigentlich eine in Europa.

00:56:22: Also ich hatte mir was ganz anderes ausgedacht.

00:56:24: Das

00:56:24: heißt aber in einem Satz zusammengefasst, du würdest empfehlen dir, aber auch damit natürlich allen anderen Menschen, tu was du liebst!

00:56:32: Ja natürlich warst du lieb und lerne, lerne jeden Tag dazu.

00:56:36: Das ist das Schönste.

00:56:38: Das ist schön.

00:56:39: Ja, man wir sind schon wieder am Ende weil die Zeit die vergeht immer so schnell.

00:56:44: aber ich wenn du hast dich ja schon Ich habe gehört auch ein bisschen reingesehen in diesen podcast Du weißt ja es auf dich wartet jetzt der gründer.

00:56:51: am Schluss Der pinke koffer.

00:56:53: freu mich du darfst mir dein glas geben.

00:56:55: da sind die drei deep notes drin Und in dem Koffer ist ja mein Mut und meine Träume, die Deep Notes.

00:57:02: Du ziehst drei Stück?

00:57:04: Hast du das wirklich gebastelt oder so?

00:57:06: Habt ihr jetzt noch nicht die Geschichte deines rosa Koffers?

00:57:09: Ich hatte den doch als Kind ... Habe ich mit denen ... Genau, ich hatte ihn als Kind für Klamotten.

00:57:15: Heute hab ich den immer auf der Bühne dabei.

00:57:16: Da sind meine Tröme drin!

00:57:17: Das ist so

00:57:18: schön!

00:57:19: Also, ich guck mal in einen Deine ersten Mutt-Träume.

00:57:22: Ja, ja,

00:57:22: in die Deep notes.

00:57:23: Erzähl mal...

00:57:24: Wenn ich ein Tier wäre Dann wär ich gern ein Einhorn.

00:57:29: Ich sag das hier so oft im Podcast, aber Leute es stimmt doch oder nicht?

00:57:33: Die Fragen passen immer zu den Gästen irgendwie!

00:57:36: Ja, liebe

00:57:38: ich... Das ist mein Krafttier.

00:57:40: Ein schlägendes Pferd, was wirklich Magic in dein Leben bringt.

00:57:44: Das ist genau meins.

00:57:45: Sehr schöne Frage, wundervoll.

00:57:48: Ohne welche eine Sache kannst du nicht leben.

00:57:51: Da bin ich auch neugierig.

00:57:52: Also, ich würde jetzt sagen ohne meinen Mann.

00:57:56: Wir sind ja zwanzig Jahre

00:57:57: zusammen.

00:57:58: Wahnsinn!

00:57:59: Ja und so schön...

00:57:59: Was sind zwanzzig Jahre?

00:58:01: Also, äh, achtzehn Jahre verheiratet?

00:58:03: Nee.

00:58:03: Was sind zwanzig Jahre ... Liebe,

00:58:05: Glücks!

00:58:05: Nee, ist noch nicht silberne Hochzeit.

00:58:07: Ach so,

00:58:08: damit hab ich mich noch nicht ausgesetzt.

00:58:10: Aber ihr

00:58:10: seid da irgendwo schon in Wiesheims.

00:58:12: Genau.

00:58:12: Ich möchte ihn auch ein drittes Mal heiraten.

00:58:14: Wir haben zweimal geheiratete.

00:58:15: Cool!

00:58:16: Ja, einmal im Standesamt, worüber Schneider auch geheirattet hat.

00:58:19: Sein dritter Saal in Schmagendorf und das zweite mal am Strand von Portugal in Trorja am Coporta Café.

00:58:26: Ach... Ja, also wirklich.

00:58:29: Okay und das dritte

00:58:29: Mal kommt auch?

00:58:31: Ich möchte noch mal auf einer Insel heiraten.

00:58:32: ja!

00:58:33: Wir wissen doch nicht woher bei den zwei Jahren

00:58:35: steht.

00:58:36: bald dann vielleicht auch erst zum fünfundzwanzigsten aber auf jeden Fall nur ein gutes Leben ist für mich wirklich einen...

00:58:45: Also ist das die frei, die da

00:58:46: steht?!

00:58:47: Was steht da?

00:58:47: –

00:58:47: Was ist ein gutes Leben.

00:58:49: Ja krass, guck mal!

00:58:50: Die Zettel sind alle unterschiedlich und das ist doch eine Frage wie für dich Maas geschnallert hier gerade.

00:58:55: Absolut!

00:58:55: Und deswegen

00:58:56: gehe ich gerade zu in mich.

00:58:57: also für mich jetzt ein gutes leben wenn ich wirklich in Korrekt leben darf.

00:59:00: Also wenn ich so Kompromiss los... Kompromisses ist falsche Wort Wenn ich wirklich aus meinem Herzen heraus mein Leben gestalten darf und das darf ich grade und dass es das größte Geschenk

00:59:12: Ja, Selbstwirksamkeit

00:59:15: gestalten dürfen.

00:59:16: Ich

00:59:16: bin auch eingespannt!

00:59:17: Ich diene... also ich bin sehr fleißig am Dienen.

00:59:21: Also das mit der Leistung hat nie aufgehört.

00:59:24: Das mache ich weiterhin gerne.

00:59:26: aber dieses gute Leben, ich lebe ein einfaches Leben und ich finde dass sollten wir auch mal wertschätzen.

00:59:32: Wir brauchen nicht immer nur so ein verrücktes Leben.

00:59:34: Ich gönne mir jeden Luxus dem ich liebe, aber es ist meine Definition davon.

00:59:39: Das

00:59:39: ist sehr schön.

00:59:40: Und

00:59:40: Champagner und grüner Smoothie gehen vollkommen zusammen?

00:59:43: Nur nicht gemixt.

00:59:44: Nein, aber nacheinander!

00:59:45: Und noch zu unterschiedlichen Tagszeiten, vielleicht auch nicht nebeneinander genau.

00:59:49: Aber diese Contradictory mag ich halt, dass man das zusammenbringt.

00:59:55: Leben und leben lassen.

00:59:57: Ach wie schön... Was gibt es noch zum Abschluss, um es für dich rundzumachen?

01:00:01: Ich wünsche, dass alle Menschen den Mut haben wirklich nach innen zu schauen Und diese Ehrlichkeitbesitzen, die du besitzt, dieses nach innen schauen und zu sagen ja das bin ich.

01:00:11: Das ist der Moment!

01:00:13: Ich habe bei Sony wirklich einen Spiegel geguckt und hab gesagt nee, das nicht mehr genauso wie du.

01:00:17: Das is ein Moment wo man sagt ich mach dieses Spiel nicht mehr mit und ich habe es sehr gerne jahrelang gespielt.

01:00:25: Ja, das ist auch

01:00:26: so.

01:00:27: Das ist möglich?

01:00:28: Genau!

01:00:28: Ich habe aus dem Herzen gearbeitet aber dann verändern sich wieder Dinge und Anforderungen und Chefs und keine Ahnung.

01:00:34: und wenn sich die Dinge ändern, ändere ich meine Meinung.

01:00:37: Und dann entscheide ich neu.

01:00:39: Wie schön, danke!

01:00:41: Das war noch mal richtig schön zum Abschluss.

01:00:43: Danke dass du da warst.

01:00:45: Ich war total gerne hier

01:00:47: Ihr Lieben, das war schon wieder eine Folge Meryl Deep Talk und ich hoffe du hast genauso viel wie ich aus diesem Gespräch mitnehmen können.

01:00:54: Ich finde es unglaublich inspirierend wie Jutta ihren Weg gegangen ist.

01:00:57: wirklich aus diesen klassischen... was ist klassisch ne?

01:00:59: Du weißt aber aus diesem Konzern Leben heraus jetzt in einer ganz andere Lebensrealität Und wie sie dabei strahlt und glücklich ist guckt ihr das gern auf Video an Sag ich dir jetzt wo das Gespräch vorbei ist Aber das macht ja nichts.

01:01:12: Es lohnt sich immer die Videos hier zu sehen um auch zu sehen wie man die Gäste reagieren.

01:01:16: Wenn es dir gefallen hat, lass ein Abo da.

01:01:18: Dann verpasst du nämlich keine Folge mehr!

01:01:19: Der nächste Gast wartet nämlich schon auf dich alle zwei Wochen Dienstags und wenn du uns einen Kompliment machen möchtest für unsere Arbeit hier dann bewertest du den Podcast mit fünf Sternen oder schickst uns einen Kommentar auf Spotify oder wo auch immer du hörst und zusiehst denn wir leben davon dass wir auch hören.

01:01:35: was macht das mit dir?

01:01:35: wie hats dir gefallen?

01:01:36: in diesem Sinne mach's gut bis zum nächsten mal.

01:01:39: alles liebe deine Marry.

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